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| Die Jahre 1904 - 1929 | Die
Jahre 1932 - 1975 | Die
Jahre 1976 - 2003 |
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1932 |
Im Jahr der 10. Olympischen Spiele in Los Angeles zu denen 87 deutsche
Teilnehmer mit Schiff und Bahn an die Westküste der USA fuhren, genehmigt die
Gemeinde dem TV die Gemeindewiesen beim „Lamm“ zur Benutzung als Sportplatz.
Dies war dann auch der Auslöser zur Gründung einer Fußballabteilung.
Am Platz des früheren Sportheims wurde noch im selben Jahr ein Geräteschuppen
erstellt.
Die Turner konnten mit einem ersten Platz beim Deutschen Turnfest in Stuttgart
einen großen Erfolg erzielen.
Bei der Weihnachtsfeier kam gemeinsam mit dem Liederkranz das Theaterstück
„Andreas Hofer“ zur Aufführung. |
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1935 |
Die Fußballer erringen die Bezirksmeisterschaft und steigen in die nächst höhere
Klasse auf. |
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1936 |
In Berlin finden die Olympischen Spiele statt bei denen deutsche Athleten 33
Gold-, 26 Silber- und 30 Bronzemedaillen erringen.
In Eberstadt schließen sich der Turnverein und der Liederkranz zusammen.
Ab dem Jahr 1937 lautet der Vereinsname „Turn- und Gesangverein Eberstadt“ |
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1939 |
Die Fußball werden Meister der Kreisklasse 2.
In den folgenden Kriegsjahren wurde das sportliche Geschehen eingestellt. |
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1941 |
In der Hauptversammlung am 22. 2. wurde beschlossen,
„sämtlichen im Felde stehenden Vereinsmitgliedern ein Päckchen zu senden. Die
Päckchen müssen von den in der Heimat weilenden Vereinsmitgliedern gerichtet
werden.“ |
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1945 |
Über die Anfänge nach dem 2. Weltkrieg - Vereine waren offiziell noch nicht
zugelassen Otto Schnabel und Eugen Schwarz übernahmen in dieser Sitzung die
Leitung und die Verantwortung für den Fußballverein.
Der Vereinsbeitrag pro Vierteljahr wurde für Erwachsene auf 1 Reichsmark, für
Jugendliche auf 0,5 Reichsmark festgelegt.
Beschlossen wurde aber, dass dieser Verein keine Konkurrenz des früheren
Turnvereins sein soll. Vielmehr soll, wenn Vereine offiziell wieder zugelassen
würden, der Verein in seiner früheren Form wieder gegründet werden. |
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1946 |
Am
24. August fand die Versammlung zur Neugründung des Vereins statt.
Der Verein erhielt laut Genehmigung der amerikanischen Militärregierung den
Namen Sport- und Gesangverein. Die Leitung übernahm Otto Schnabel.
Unter der Leitung von Klara Förnzler wurde eine Damenhandballabteilung
gegründet.
Mit dem Spiel gegen den damaligen Süddeutschen Meister VfB Stuttgart erlebte der
Verein seinen bis dahin größten Tag. Die Heilbronner Stimme berichtete damals: |
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1947 |
In ganz Deutschland konnte man einen Neubeginn der sportlichen Aktivitäten
registrieren. Auch in Eberstadt zeigte sich dieser Trend. So wurden neben den
bestehenden Abteilungen Fußball, Damenhandball, gemischter Chor und Männerchor
eine Tischtennis- und eine Männerhandballabteilung gegründet.
So wurde natürlich auch der Wunsch nach einer geeigneten Übungsstätte laut. |
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1948 |
Auf Grund großer sportlicher Veranstaltungen wie dem Waldlauf am 4. April auf
dem Eberfirst, der Erringung des Unterländer Fußballpokals und dem Jugendturntag
im Juni, von dem im Protokoll vermerkt ist, dass es „dem Publikum möglich war,
die ersten
D-Mark in Wein umzusetzen“ wuchs die Mitgliederzahl auf nahezu 200 an.
Trotz zweier großer Handballturniere zogen aber sowohl die Damen als auch die
Herren wegen zu großer Entfernungen ihre Mannschaften zurück. |
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1949 |
Am 12. März wurden vom Ausschuss neue Statuten aufgestellt. Als Ziel des unter
dem Namen „Sport- und Gesangverein 1904 Eberstadt“ eingetragenen Vereins wurde
dabei festgelegt:
„Der Verein fördert Sport und Gesang in kameradschaftlicher Weise. Er lehnt
Bestrebungen und Bindungen klassen trennender, konfessioneller und politischer
Art ab.“
Als Aufnahmegebühr wurde für Erwachsene 2 DM und für Jugendliche 1 DM erhoben.
Anwesend waren bei dieser Versammlung die in der Liste angeführten Mitglieder:
Beim ersten Fußballturnier in Eberstadt am 14. August konnte wiederum der VfB
Stuttgart zum Hauptspiel gewonnen werden.
Bei diesem Turnier wurde ein Reinerlös von 950 DM erzielt. |
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1951 |
Nach heftigen Meinungsverschiedenheiten zwischen Sport- und Gesangverein und
langen Diskussionen trennte sich die Fußballabteilung vom SV und gründete am 10.
Februar 1951 mit 85 Mitgliedern den VfL Eberstadt.
Unter dem damaligen Vorstand Bruno Meissner fand im August ein Fußballwerbetag
statt. Wiederum konnte zum Hauptspiel der VfB Stuttgart verpflichtet werden.
Im Herbst des Jahres wurde der im Vorjahr angeregte Bau einer Halle beim
Sportplatz wieder aufgegriffen und erneut diskutiert. |
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1952 |
Die Fußballer bestritten im Neckarstadion das Vorspiel gegen die Amateure des
VfB Stuttgart beim Entscheidungsspiel um die süddeutsche Meisterschaft zwischen
dem VfB und Nürnberg.
Der Vereinszweck des Sport- und Gesangvereins wurde neu festgesetzt und nach
einer Vereinbarung beider Vereine soll der VfL Eberstadt die Tradition des
Turnvereins 04 fortsetzen. |
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1954 |
Am 19. und 20. Juni, 2 Wochen vor dem großen Weltmeisterschaftstriumph unserer
Fußballnational -mannschaft, feierte man in Eberstadt das 50-jährige Jubiläum.
Nach vorangegangenen wochenlangen Aktivitäten, - unter anderem wurde der
Sportplatz um 8 Meter verlegt -, fand am 19. im Festzelt ein Festakt statt.
Dabei fiel für eine ¾ Stunde der Strom aus. Mit Kerzen und Taschenlampen, die
schnell aus den Nachbarhäusern beschafft wurden, konnte aber weitergefeiert
werden.
Im Rahmenprogramm wurden bei herrlichem Wetter an beiden Tagen zwei
Fußballturniere ausgetragen. |
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1955 |
Bei der Generalversammlung am 29. Januar wird der Bau eines Sportheims
beschlossen.
Die Schachabteilung wurde vom damaligen Vorstand Eugen Schwarz ins Leben
gerufen. |
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1956 |
Am 7. Oktober wurde das Sportheim termingerecht eingeweiht, obwohl nach heftigen
Regenfällen fast der gesamte Sportplatz unter Wasser stand.
Die Leitung und die Wirtschaftsführung übernimmt bis zur endgültigen Klärung
Fritz Fecht. |
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1958 |
Die Schachspieler beteiligten sich zum ersten Mal an den Verbandsspielen.
Unter der Leitung von Frau Czerwenka hat sich eine Handharmonikagruppe gebildet. |
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1959 |
Bei der Generalversammlung am 14. Februar konnte, nachdem Eugen Schwarz als
Vorstand zurückgetreten war kein Nachfolger gefunden werden, sodass eine neue
Versammlung angesetzt werden musste. Im Protokoll wurde vermerkt:
„Wären statt 58 Anwesender nur 57 anwesend gewesen, so hätte es mit der
Vorstandschaft bestimmt geklappt.“
Bei der Versammlung im März wurde dann Walter Huber zum Vorstand gewählt.
Der Vereinsbeitrag wurde in diesem Jahr von 4 DM auf 6 DM erhöht.
Das Sportfest im August wurde als großer Werbetag für die Leichtathletik
bewertet.
In Eigenarbeit wurde der Sportplatz mit Eisenstangen eingeschrankt und
Tiefstrahler angebracht. |
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1960 |
Karl Grimm übernahm von Erwin Keller das die Bewirtschaftung des Sportheims.
Nach den spektakulären Läufen von Armin Hary in der Superzeit von 10,0 Sekunden
im Juni dieses Jahres fand auch in Eberstadt wieder eine große
Leichtathletik-Veranstaltung statt, die gute Ergebnisse brachte.
Zugunsten eines erkrankten Vereins-mitglieds wurde ein Fußballspiel gegen
Erlenbach ausgetragen, das auf Grund einer guten Zuschauer-Resonanz einen
ansehnlichen Gewinn brachte. |
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1962 |
Zum ersten Mal wurde ein D-Jugend-Turnier ausgetragen. Das Turnier lebt bis
heute fort und ist immer eine große Werbung für den Jugendfußball.
Im Sportheim wurde ein Anbau mit Umkleide- und Duschräumen erstellt. |
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1963 |
Am 15. März fand eine Versammlung zur Gründung einer Tischtennisabteilung statt.
Als neuer Wirt im Sportheim wurde Heinz Hergert unter 3 Bewerbern gewählt.
Wie aus der folgenden Rechnung zu ersehen, mussten die Fahrten zu den
Auswärtsspielen damals noch gemietet werden. Der Verein übernahm die Kosten. |
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1964 |
Der Mitgliederstand im 60sten Jahr des Bestehens geht aus einer Beitragsrechnung
des Landessportbundes hervor.
In den Jahren 1964 - 1969 erlebte dann die Schachabteilung eine wahren
Höhenflug. Ihr gelang der Aufstieg aus der C-Klasse in 3 Klassen höhere
Kreisklasse. |
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1967 |
Auf Initiative von Helmut Toelke wird das „Turnen für Jedermann“ ins Leben
gerufen. Da diese Gruppe sich regelmäßig entlang des Eberbachs warmlief, erhielt
sie bald den bis heute verbliebenen Namen „Eberbachschleicher“.
Das alljährliche Waldfest konnte ihr 20-jähriges Jubiläum feiern. |
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1968 |
Eine Notiz im Jahresrückblick auf das Jahr 1967 zeigt die Notwendigkeit einer
Halle als Übungsmöglichkeit im Winter:
„Der Übungsbetrieb für die Kleinsten wurde über den Winter eingestellt, da wir
zwar einen großen, geräumigen Bahnhof haben, aber keinen Platz für unsere
Jugendlichen.“ |
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1969
1970 |
Höhepunkte waren in beiden Jahren der Waldlauf - 1969 waren 120 Teilnehmer am
Start - und die Leichtathletik-Sportfeste von den protokolliert ist, dass sie
„ein wertvoller Beitrag für das Zusammengehörigkeitsgefühl und das gesellige
Leben in unserer Gemeinde“ waren.
In diesem Jahr wurde auch eine Damenfußballmannschaft und an der
Ausschuss-Sitzung im Juli nimmt mit Helga Morell zum ersten Mal eine Vertreterin
des Damenfußballs teil. |
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1971 |
Am
27. Juni findet im Rahmen einer Jugend-Sportwoche das erste Unterländer
Damenfußballturnier statt, das unsere Mannschaft mit einem nicht erwarteten 2.
Platz abschloss. Der Erlös wurde dem Kindergarten zur Verfügung gestellt.
Im Hinblick auf den Bau einer Gemeindehalle beschließt der Ausschuss dort eine
Kegelbahn einzubauen, was sich im Nachhinein in finanzieller Hinsicht als
gelungener Schachzug erwies.
Zum ersten Mal wurde gemeinsam mit dem Gesangverein ein Fasching in
Cleversulzbach veranstaltet. Die gelungene Veranstaltung war Anlass, dass auch
in den folgenden Jahren auch noch nach der Eröffnung der Eberfürsthalle
gemeinsame Faschingsveranstaltungen stattfanden.
Hinten von links: H. Schieker, Fegert, D. Hoss, H. Merk, H. Morell, R. Grimm, S.
Tschiharsch,
vorne: S. Wägele , Gisela Tauber, , R. Wetterauer, E. Weiner,
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1973 |
Aus Termingründen wurde der Waldlauf zum ersten Mal abgesagt und fand seitdem
leider nicht mehr statt.
Ein anderes Ereignis, nämlich die Halleneinweihung im Oktober bewirkte einen
großen Aufschwung für das sportliche Leben in Eberstadt. So wurden in diesem
Jahr eine Frauengymnastikabteilung und eine Kinderturnabteilung ins Leben
gerufen.
Anlässlich der Bahneinweihung der Kegelbahnen veranstaltete der VfL ein
Preiskegeln. |
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1974 |
Nach Beratungen, die sich über ein ganzes Jahr hinzogen, wurde im folgenden Jahr
der Bau einer „Waldhütte“ auf dem Eberfürst mit der knappen Mehrheit von 8 : 7
abgelehnt, obgleich eine vorläufige Genehmigung von Seiten der Gemeinde vorlag.
Die positiven Auswirkungen der neuen Halle setzte sich auch in diesem Jahr fort.
Am Kinderturnen beteiligten sich in mehreren Gruppen 65 Kinder, an den
Übungsabenden der Eberbachschleicher nahmen ca. 25 Personen teil und die
Mitgliederzahl der Frauengymnastik stieg auf 30 an.
Beim 70-jährigen Jubiläum zählte der VfL 246 Mitglieder.
Einem Antrag zur Gründung einer Tennisabteilung wird vom VfL Ausschuss nach
längeren Diskussionen und Auflagen gegenüber den Antragstellern mit 15
Ja-Stimmen bei einer Enthaltung zugestimmt. |
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1975 |
Aus der Gruppe der Eberbachschleicher heraus entstand eine Volleyballabteilung
und die Tischtennisabteilung beteiligte sich zum ersten Mal an der
Verbandsrunde.
Die Gemeinde stellt dem VfL Gelände für den Bau von 2 Tennisplätzen im Erbpacht
zur Verfügung. |
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