Wie alles Anfing... die Jahre 1976 - 2003

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1976 Nach der Genehmigung der überarbeiteten Tennissatzung – Kernpunkt war, dass durch die Abteilung keine Kosten auf den Hauptverein zukommen - wurde bei einer Zusammenkunft von 18 Tennisinteressierten im Gasthaus Lamm die Tennisabteilung aus der Taufe gehoben.
Bereits ein Jahr später konnten 2 Sandplätze eingeweiht werden.
 
1977 Aufgrund des Baus der Sportanlagen bei der Eberfürsthalle machte man sich beim VfL erste Gedanken über den Bau eines Sportheimes, wobei auch schon erste Pläne erstellt werden. Erste Berechnungen ergeben eine Bausumme von 330 000 DM.
Finanziert werden soll das Vorhaben durch Veräußerung der Kegelbahnen an die Gemeinde, durch den Verkauf des alten Sportheims und auch durch die Ausgabe von „Bausteinen“ an die Mitglieder.
 
1978 Die Einweihung der Sportanlagen stand im Mittelpunkt dieses Jahres.
Erinnert sei an das D-Jugendturnier, an ein gelungenes Fußball-Laienturnier mit dem Hauptspiel der ersten Mannschaft gegen die Union Böckingen, und ein Hochsprungwettbewerb, den Ursprung des heute weltweit bekannten Eberstädter Hochsprungmeetings.
Höhepunkt war die Darbietung der Weltmeisterschaftskür am Reck durch Eberhard Gienger.
Sportliche Höhepunkte waren die Meisterschaften zweier Fußballjugendmannschaften, der Tischtennisjugend und der Volleyballdamen.
 
1979 Mit diesem Mammutprogramm beging der Verein sein 75 jähriges Jubiläum.
Vorbereitung und Durchführung stellte an alle Beteiligten und Verantwortlichen ein Höchstmaß an Engagement.
Der Höhepunkt war der „Deutsche Hochsprung-Cup“, bei dem 3 Springer erstmals die 2,30 m übersprangen.
Doch auch die übrigen Veranstaltungen waren bedingt durch das schöne Sommerwetter ein voller Erfolg.

Der Ausschuss im Festjahr von links:

H. Bunse, H. Wilhelm, S. Fischer, G. Korte, H. Küstner, J. Otter, W. Neuhaus, X. Merk, M. Kruck, P. Förnzler, E. Scheufler, G. Grimm, F. Zipf.
 
 
1980 Die am 29. Januar gegründete Laienspielgruppe wurde auf Antrag als neue Abteilung in den Verein aufgenommen.
Im Juli erschien die erste Vereinszeitung, der Sportkurier, der bis heute halbjährlich an alle Haushaltungen in Eberstadt kostenlos verteilt wird.
Ansonsten standen die Jahre 1980 und 1981 ganz im Zeichen des Sportheimbaus.
Am 20. Juni konnte dann auch das Richtfest gefeiert werden. Ein am 5. Juli veranstaltetes „Rohbaufest“ fand nur geringen Zuspruch.
Um die Kosten möglichst gering zu halten musste Vorstand Otter immer wieder zu Eigenleistungen durch die Mitglieder aufrufen.
 
1981 Beim Innenausbau des Sportheims wurden viele Eigenleistungen erbracht. Zu wenig für Vorstand Otter, der zwischenzeitlich sogar von seinem Posten zurücktreten wollte. Im Herbst wurde mit Frau Morell ein Pachtvertrag über monatlich 500 DM für die Übernahme der Bewirtschaftung des neuen Sportheims abgeschlossen. Der Gemeinderat erklärte sich bereit an den Außenanlagen mitzuarbeiten, da wegen leerer Gemeindekasse keine finanzielle Unterstützung möglich war. Am 16. Dezember fand eine Einweihungsfeier für alle Helfer statt und vom 17. bis 20. Dezember konnte das neue Sportheim offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.  
1984 Da die Mitgliederzahl in der Tennisabteilung inzwischen auf fast 100 angestiegen war, und 3 Mannschaften am Spielbetrieb teilnahmen, wurde der Bau eines 3. Platzes notwendig. Für den Bau einer Garage beim Sportheim machte die Firma Weyhmüller einen Kostenvoranschlag über 16 000 DM. Der Ausschuss beschloss darauf, die Garage in Eigenarbeit zu erstellen. Die Sportheimwirtin Frau Morell kündigte den Pachtvertrag für das Sportheim. Bis heute wird das Sportheim von Irene Göhring zu aller Zufriedenheit geführt.  
1985 Am 9. Juni richtete der VfL zum 2. Mal ein Gaukinderturnfest aus.
Die Tennisabteilung baut einen Unterstand um ihren Mitgliedern einen Wetterschutz zu bieten für Zeiten in denen das Sportheim geschlossen ist.
 
1986 Mit Turnieren und einem Festabend im Zelt auf der Tennisanlage feiert die Tennisabteilung ihr 10-jähriges Bestehen.
Am 27. November wird die bis heute jüngste Abteilung, die Seniorengymnastik unter der Leitung von Erich Wilhelm gegründet.
 
1990 Unter der Leitung des damaligen Leiters der Laufabteilung Dietmar Herbst veranstaltete der VfL zum ersten Mal einen Volkslauf, der in den folgenden Jahren wiederholt wurde.  
1991 Bedingt durch den Tennisboom, der durch die spektakulären Siege von Boris Becker in Deutschland ausgelöst wurde, stieg die Mitgliederzahl der Tennisabteilung auf über 200 an, so dass ein 4. Platz notwendig wurde. Einen großen Erfolg konnte die Volleyballabteilung erringen. Die Freizeitmannschaft wurde Württembergischer Vizemeister und diesen Erfolg konnte sie im folgenden Jahr wiederholen.
Am 27. November wird der bis heute bestehende Förderverein des VfL gegründet.
Am 21. und 22. Dezember feierte der VfL das 10-jährige Bestehen des Sportheims.
Aus diesem Grund wurde auch ein „Extrablatt“ vom Vorstand Jürgen Otter herausgegeben, in dem er noch einmal über die Entstehung des Sportheims berichtete.
 
1992 Die Damenfußballabteilung wurde neu gegründet und nahm an den Rundenspielen teil.
Die Schachabteilung richtete vom 8. bis 16 August das Kandidatenturnier des Württembergischen Schachverbandes, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft aus.
 
1994 Zum ersten Mal führte der VfL ein Kinderferiencamp durch, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.  
1995
1997
Die drei Jahre standen ganz im Zeichen großer Erfolge für die Schachabteilung. Bei den deutschen Jugendvereinsmeisterschaften in Eberstadt erreichte man einen 10 Platz in der Kategorie U 13. Darauf folgte in derselben Kategorie die Württembergische Meisterschaft. Die Brüder Daniel und Matthias Kruck wurden in ihrer jeweiligen Altersklasse Württembergische Jugendmeister. 1997 wurde Daniel Kruck Deutscher Vizemeister und sein Bruder Matthias belegte bei den U 15 den 19. Platz.
Sepp Reisenauer errang bei den Württembergischen Meisterschaften den 2. Platz im Blitzschach. Bei den Jugendvereinsmeisterschaften in Dortmund konnte der 10. Platz vom Vorjahr wiederholt werden.
 
1999 Eine besondere Ehrung wurde unserer Sportheimwirtin Irene Göhring zuteil. Der Württembergische Landessportbund verlieh dem VfL Sportheim die Auszeichnung „Sport- und jugendfreundliche Gaststätte“.  
2001 Der Mädchenfußball erlebte einen großen Aufschwung. Die F-Mädchen erringen die Meisterschaft und die E- und D-Mädchen ziehen im darauf folgenden Jahr nach.  
2003 Das Jahr stand fast ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf das 100-Jährige Vereinsjubiläum im Jahr 2004.
Einige Mitglieder des schon im Jahr zuvor gegründeten Festausschusses informierte sich im März in der Akademie des Schwäbischen Turnerbundes über die Gestaltung eines solchen Jubiläums.

Eine nicht erwartete Resonanz hatte der Fototermin im Juni.
Durch Aufrufe in den Gemeindenachrichten und persönliche Anschreiben der Mitglieder war es gelungen knapp 500 Vereinsmitglieder zum Fotoshooting auf dem Sportgelände zu bewegen.
Unter der Regie von Professor Lüftner wurde vom Hallendach ein Foto aller Mitglieder, die eine 100 gebildet hatten gemacht.
Eine gelungene Premiere feierte auch der als Rahmenveranstaltung durchgeführte „Bambini-Lauf“. Eine nicht erwartete Anzahl von Kindern beteiligte sich an dem von Bürgermeister
Timo Frey organisierten Wettbewerb.
Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen ist.
 
 
 

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